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Termine Monat Februar

in der Ev. Kreuzkirchengemeinde

Jens-Christan Nehme: „Ich hab´noch einen Koffer hier in Kreuz“

Oft schon war es fast so weit. Nun ist es tatsächlich so. Wenn diese Zeilen gedruckt werden, habe ich die Kreuzkirchengemeinde inoffiziell bereits verlassen und arbeite in der Petrus-Gemeinde.

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Andacht

Monatsspruch für Februar 2012:

Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Gute. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.

1. Korinther 10, 23 + 24

Paulus lässt grundsätzlich alles zu. Er ist grundsätzlich für alles offen. Und doch hat er einen Maßstab für sein Handeln und Denken. Nur was aufbaut und dem Guten dient, das ist für ihn erlaubt. Jeder prüfe sich also selbst. Jeder stehe selbst in der Verantwortung vor Gott, sich selbst und dem Nächsten gegenüber. So sagt Jesus im höchsten Gebot: Du sollst den Herrn, Deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Deinen Kräften und von ganzem Gemüt, und Deinen Nächsten wie Dich selbst - Lukas 10, 27. Damit hat Jesus zugleich auch eine Zusammenfassung der 10 Gebote gegeben. Jesus will mit seinem höchsten Gebot die Freiheit des Einzelnen nicht einschränken, im Gegenteil! Er will die Freiheit gewähren im Zusammenleben mit dem Nächsten, in der Einstellung sich selbst gegenüber und im Verhalten Gott gegenüber. Wir entscheiden selbst, was wir aus Liebe zu Gott, dem Nächsten und uns gegenüber tun. Für einen Anderen sieht diese Liebe wieder anders aus bzw. hat andere Konsequenzen. Das macht auch den Wert eines jeden Menschen vor Gott aus, dass er ein eigenes Denken und Fühlen hat, einen eigenen Glauben, aus dem alles Tun und Lassen entspringt. So steht jeder für sich vor Gott und entspricht dem, wie er von ihm geschaffen und gedacht wurde. Paulus will die Korinther nicht einengen. Er hat Angst um ihren Glauben, aber er will auch nicht von Christi Worte weichen, dem er  lebt und dem er dient. Darum "Alles ist erlaubt, aber...". In der Hafenstadt kamen die Korinther mit den unterschiedlichsten Charakteren zusammen. Wie sollten sie denen als Christen begegnen? Was durften sie annehmen von denen, was mussten sie ablehnen? Wie weit durften sie sich auf sie einlassen, um ihren eigenen Glauben nicht zu gefährden? Er sorgt sich um ihre Seelen als ihr Missionar, aber er hofft, dass sie seinen Brief, seine Worte darin annehmen. Er vertraut darauf vor Gott, dass seine mahnenden Worte von den Korinthern nicht überhört werden, und sie sind zugleich Zeugnis für uns, überliefert auf einem Jahrunderte dauernden Weg.

Amen

Ihre Pfarrerin Dr. Saßmann