in der Ev. Kreuzkirchengemeinde
Oft schon war es fast so weit. Nun ist es tatsächlich so. Wenn diese Zeilen gedruckt werden, habe ich die Kreuzkirchengemeinde inoffiziell bereits verlassen und arbeite in der Petrus-Gemeinde.
Dieses
Motto – frei nach dem Erziehungswissenschaftler Axel Jan Wieland
– kennzeichnet den spielerischen Ansatz, mit dem die Kinder in
unserem Kindergarten betreut werden: Den Weg zur Selbstbestimmung zu
finden, anstatt ständig fremdbestimmten Vorgaben unterworfen zu
sein.
Diese offene Kindergartenarbeit stellt das Kind als Akteur seiner eigenen Entwicklung in den Mittelpunkt –
unsere Aufgabe dabei ist es, das Kind zu unterstützen, seine Entwicklung in die eigenen Hände zu nehmen.
Ein
engagiertes Team aus Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Praktikanten
– die sich in regelmäßigen Gesprächen austauschen
und in Seminaren und Klausurtagen weiterbilden – betreut eine
bunte Schar von 50 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren.
Schauplatz der „großen Freiheit“ in familiärer Atmosphäre ist ein großzügig angelegter Kindergarten mit circa 410 m² Innenbereich und einem inspirierenden, 1.100 m2 großen Garten, in dem Sandkasten, Rutschturm und Kletterbäume gleichermaßen zum befreiten Spielen und Toben, wie auch zum intuitiven Erfahren der Natur und ihrer Geheimnisse einladen.
Ebenso Teil unserer Arbeit sind gezielte Projekte und unterschiedlichste Angebote, die in kleinen Gruppen die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse unserer Kinder unterstützen.
Integration statt Isolation ist eines der zentralen Anliegen unserer Zeit. Der Grundstein dafür – für Toleranz, Verständigung und Hilfsbereitschaft – kann schon von Kindesbeinen an gelernt werden. Deshalb ist für uns eine integrative Erziehung und Bildung behinderter und nicht behinderter Kinder ebenso selbstverständlich wie die Interaktion von Kindern aus den verschiedensten Kulturkreisen und Lebensbedingungen.
Verschiedenheit
als Bereicherung, als Quelle für Kreativität und
gegenseitigen Respekt: Mit diesem Ziel möchten wir einen Beitrag
für eine offene, aufgeschlossene Gesellschaft leisten, wie sie
auch durch unsere christlichen Ideale angestrebt wird.
Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Ein wichtiger Pfeiler unserer Arbeit ist der ständige Austausch, die kontinuierliche Kooperation mit den Eltern der von uns betreuten Kinder.
Eine aktive und vielseitige
Elternarbeit ist deshalb ebenso Devise wie die intensive Zusammenarbeit
zwischen Kirchengemeinde, Eltern und Kindern. Darüberhinaus stehen
wir
zur positiven Entwicklung und Förderung unserer Kinder im
ständigen Gespräch und Kontakt mit dem Jugend- und
Gesundheitsamt, therapeutischen Institutionen, Ärzten und Schulen.
Kurz
nach der Jahrhundertwende, am 21. Januar 1901, übernahm der
Diakonissenorden Sarepta von den Bodelschwing’ schen Anstalten
die Leitung der heutigen Einrichtung. Bis 1974 wurde sie als so
genannte Schwesternstation weitergeführt, um dann in einen
Kindergarten umgewandelt zu werden. 1978 kam das Jahr des großen
Umbaus und der Erweiterung – so wurde die
„Kindervilla“ zu dem, wie sie sich heute mit sechs
Funktionsräumen, drei Gruppentreffs, Büro, Küche,
Toiletten und Schuppen präsentiert: Bestens in Form!
Haben Sie Interesse an unserem Kindergarten? Können Sie sich mit unseren Zielen zum Wohle Ihres Kindes identifizieren? Dann freuen wir uns auf Sie! Wenden Sie sich an:
Kindervilla:
Telefon: 02323-451521
Anette Hamacher-Loddenkemper
Straßburgerstraße 7 • 44623 Herne
U-Bahnstation „An der Kreuzkirche“
Ansprechpartner der Gemeinde:
Pfarrerin Dr. Christiane Karin Saßmann
Evangelische Kreuzkirchengemeinde
Stammstrasse 40 • 44623 Herne
Telefon: 02323– 52976
Unsere Öffnungszeiten:
Montags bis Freitags von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr
und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder
von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr betreuen zu lassen.
Anmeldung:
Täglich in der Zeit von 14:00 Uhr bis 15:45 Uhr.